Rettungsmittel

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Rettungsmittel

Rettungsmittel an Bord

Oberste Priorität für einen Boots- oder Yachtbesitzer sollte die Anschaffung der richtigen Ausrüstung und der notwendigen Rettungsmittel sein. Ob Segelyacht oder Motorboot, bei jeder Tour muss ein Mindestmaß an Rettungsmitteln für die Crew mitgeführt werden. Nur so kann bei einem Seenotfall schnelle Hilfe gewährleistet werden. Insbesondere wenn jemand über Bord fällt oder man auf Grund eines Brandes oder eines Seeschlags das Boot oder die Yacht verlassen muss, ist die Crew auf diverse Rettungsmittel angewiesen, um längere Zeit ohne fremde Hilfe überleben zu können. Einige Rettungsmittel, wie die Rettungsweste, werden in der Regel automatisch mitgenommen, andere benötigt man erst, wenn man merkt, dass sie nicht da sind. Deshalb sind Rettungsmittel auf dem Boot zwingend notwendig und es ist ganz wichtig, vor Törn-Beginn die vorhandenen Rettungsmittel an Bord durchzuchecken und auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Crew-Mitglieder und insbesondere der Skipper über Kenntnisse in der Handhabung der Rettungsmittel an Bord verfügen, damit diese auch effektiv genutzt werden können. Wassersport sollte in jeder Richtung umweltfreundlich und fair ausgeübt werden und man sollte stets an die eigene Sicherheit denken und ausreichend Rettungsmittel an Bord haben.

Arten von Rettungsmitteln

Wichtige Rettungsmittel an Bord sind Lifebelts, diese können im Vorhinein ein Mann-über-Bord verhindern. Sicherheitsgurte können an einer Sicherheitsleine der Reling festgemacht oder auch an der Rettungsweste befestigt werden. Mit diesem Rettungsmittel ist kein Über-Bord-Fallen mehr möglich. Aber es lauern auch andere Gefahren, wie z. B. ein Feuer in der Kombüse, das ohne Rettungsmittel an Bord zur Katastrophe führen kann. Für eine schnelle Löschung des Brandes ist hier ein ABC- Pulver-Feuerlöscher als Rettungsmittel notwendig.

Auch bei einem Wassereinbruch im Schiff sollten Rettungsmittel an Bord zur Verfügung stehen. Hier sind Schöpfeimer, eine Lenzpumpe oder auch Leckpropfen von Vorteil. Befindet sich das Schiff in einer Situation, in der Leib und Leben der Crew akut in Gefahr sind, dürfen Rettungsmittel wie Seenotsignale nicht fehlen.

Von Vorteil hier und ganz wichtige Rettungsmittel sind PLB (Personal Locator Beacon) sowie EPIRBs-Notrufsender, diese senden eine codierte Nachricht an die Rettungskräfte. Ein weiterer Seenotsender als Rettungsmittel ist ein AIS-SART, dieser sendet ein lokales Zeichen aus und wird an der Rettungsweste befestigt.

Rettungsmittel bei Mann über Bord

Das klassische Rettungsmittel beim Segeln oder Motorboot fahren ist natürlich die Rettungsweste. Diese ist ohnmachtssicher und hält eine bewusstlose Person, die über Bord gefallen ist, über Wasser. Bei Berührung mit Wasser bläst sie sich in Sekunden auf. Die Stroboskoplampe an der Schwimmweste ermöglicht ein schnelleres Finden einer im Wasser treibende Person. Sollte ein Crew-Mitglied doch einmal über Bord gehen, ist der Rettungsring ein wichtiges Rettungsmittel. Wenn dieses Rettungsmittel noch mit einer Wurfleine ausgestattet ist, kann man den Mann-Über-Bord leicht an das Boot fixieren. Bei stürmischer See dient eine Rettungsboje als Rettungsmittel oder auch die Bergeschlaufe. Diese ist in der Regel mit einem Pick-Up-Gurt ausgestattet, die zur Bergung des Verunglückten dient.

Damit der Mann-Über-Bord auch wieder an Bord gelangen kann, ist als Rettungsmittel eine Rettungsleiter hilfreich. Bei einer Boots- oder Segeltour können Unfälle und Notsituationen vorkommen, deshalb sind Rettungsmittel von hoher Wichtigkeit, denn ohne Rettungsmittel an Bord ist die Sicherheit der Crew nicht gewährleistet.