Geschwindigkeitsmesser

Geschwindigkeitsmesser

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Der Geschwindigkeitsmesser wird auch Speedometer oder Logge genannt. Die Anlage besteht aus einem Anzeigegerät und einem Speed-Geber. Bei Motorbooten wird der Geber häufig am Heck montiert (Heckgeber). Aufgrund der Bauform von Segelbooten ist das Heck meist nicht im Wasser, deshalb müssen hier die Geber durch den Schiffsrumpf montiert werden (Durchbruchgeber).

Geschwindigkeitsanzeige digital auf dem Display in Knoten oder km/h

Die Fahrströmung treibt den Impeller oder ein Paddelrädchen an, in dem ein oder mehrere Magnete innerhalb einer Spule eine elektrische Spannung erzeugen. Die Geschwindigkeit wird digital auf dem Display wahlweise in Knoten oder in Kilometer pro Stunde angezeigt. Die gefahrene Tagesstrecke kann in Knoten oder Stundenkilometer angezeigt werden. Die Gesamtstrecke wird in Seemeilen oder Kilometer angezeigt.

Gemessen wird aber natürlich immer nur die Geschwindigkeit durchs Wasser, für die Navigation muss die Strömung berücksichtigt werden. Die Geschwindigkeit über Grund erhält man durch GPS. Wird das Speedometer im Datenbus z.B. NMEA 2000 oder NMEA 0183 mit der Windmessanlage vernetzt, erhält man die wahre Windrichtung und wahre Windgeschwindigkeit.

Bei dem heutzutage nicht mehr gebräuchlichen Sumlog von VDO wurden die Impellerumdrehungen über eine flexible Welle an ein Anzeigegerät mit Zeigeranzeige übertragen. Schnelle Motorboote haben früher auch sogenannte Staudruckmesser verwendet. Aber auch bevor die Elektrik und Elektronik an Bord Einzug gehalten hat, konnten die Seefahrer schon die Geschwindigkeit eines Schiffes mit Hilfe des sogenannten Relingslogs messen. Mitte des 19. Jahrhunderts baute Thomas Ferdinand Walker das Patentlog auch Walker Schlepplog genannt, bei dem ein Impeller an einer biegsamen Welle hängt und hinter dem Schiff hergezogen wird. Über die Drehung wird in einem Zählwerk die durchlaufene Meile angezeigt.