Autopiloten

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Pinnenpilot – Der Autopilot für Segelboote

Pinne ausrichten, Segel einstellen und Gewicht trimmen – beim Steuern eines Segelboots bleibt meistens keine Hand frei. Oft ist es nicht einmal bei einer leichten Brise möglich, eine Pause einzulegen. Wer ein wenig Unterstützung beim Einhandsegeln möchte, seine Langfahrten vereinfachen will oder einfach mal in Ruhe einen Kaffee trinken mag, kann sich einen Pinnenpiloten zulegen. Diese Autopiloten für Boote meistern Strömungen, Wellen und Wind, ohne vom gewünschten Kurs abzukommen.

Wann lohnt sich ein Pinnenpilot?

Sowohl kleine als auch große Boote profitieren bei Wind und Flaute von dem kleinen Helfer. Pinnenpiloten werden zwar hauptsächlich bei leichten Bedingungen eingesetzt, viele nutzen sie aber auch gerne für Langfahrten oder beim Einhandsegeln. Gerade bei Letzterem sind Autopiloten unerlässlich. Sie unterstützen den Segler bei Manövern und übernehmen das Steuer in Notfällen wie zum Beispiel einer Seekrankheit. Autopiloten erlauben dem Segler, die Segelstellung mit beiden Händen anzupassen, wenn der Wind sich beständig ändert. Auch ein Ankersetzen oder andere Tätigkeiten sind dank Pinnenpilot problemlos möglich. Autopiloten für Boote werden außerdem nie müde und verlieren auch nicht an Konzentrationsfähigkeit. Sie können so präzise steuern, dass Zeit und folglich auch Treibstoff gespart wird. Es gibt sogar "selbstlernende" Pinnenpiloten, die die benötigten Ruderpositionen erlernen können, um den Kurs zu halten und eine Übersteuerung zu verhindern. Hierbei werden Parameter wie eine Ruderverstärkung oder Gegenruder automatisch angepasst, um die Leistung zu optimieren.

Was beim Kauf zu beachten ist

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl des Pinnenpiloten ist die Schubkraft in Bezug auf die Größe bzw. die Verdrängung des Bootes. So eignen sich beispielsweise Pinnenpiloten mit einer maximalen Schubraft von 65 Kilogramm für Boote mit einer Länge von höchstens 10 Metern bzw. einer Maximalverdrängung von 3,5 Tonnen. Hat der Pinnenpilot dabei einen niedrigen Stromverbrauch, kann er auch über längere Zeiträume genutzt werden. Der Autopilot sollte bei minimalem Stromverbrauch eine maximale Schubkraft ermöglichen. Bei der Leistung des Pinnenpiloten ist außerdem ein leiser Betrieb vorteilhaft. Um einen wetterunabhängigen Einsatz zu gewährleisten, sollte das Gehäuse natürlich auch wasserfest sein. Pinnenpiloten besitzen in der Regel eine eingebaute Kompass-Steuerung und GPS. Mit einer Fernbedienung lässt sich der Pinnenpilot noch komfortabler Einstellen.

Starke Marken: Raymarine & Simrad

Raymarine und Simrad gehören zu den bewährtesten Unternehmen für Pinnenpiloten. Beide Firmen bringen aufgrund ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte viel Erfahrung mit und stechen als renommierte Pioniere der Marinetechnologie hervor. Beim TP 32 von Simrad handelt es sich zum Beispiel um einen robusten und zuverlässigen Autopiloten, der einen minimalen Stromverbrauch bei maximaler Leistung gewährleistet. Mit einer Schubkraft von 85 Kilogramm ist er für 12 Meter Yachten mit bis zu 6,5 Tonnen Verdrängung geeignet. Er liefert selbst bei extremen Wetterbedingungen eine herausragende Leistung und besitzt eine automatische Wendefunktion. Der TP 32 arbeitet außerdem besonders leise und ermöglicht daher ein entspanntes Segeln. Auch die kundenfreundliche und intuitive Bedienung gehören zu den Vorteilen des TP 32. Darüber hinaus besitzt er ein wasserdichtes Gehäuse und eine SimNet-Kompatibilität.