Heizungen

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Heizung für Boote

Bei ambitionierten Seglern und leidenschaftlichen Bootsfreunden stellt sich früher oder später die Frage nach dem Sinn einer Heizung für Boote. Mit einer platzsparenden Heizung an Bord ist immer für wohlige Wärme gesorgt, ohne dass Unmengen an Decken oder wärmende Jacken mitgeführt werden müssen. Wird es kalt, wird einfach die Heizung an Bord aufgedreht und der Abend kann immer noch an Deck unter dem Sternenhimmel genossen werden, ohne zu frieren oder dick eingepackt zu sein. Für welche Heizung an Bord die Entscheidung gefällt wird, hängt stark von der Größe des Bootes und dem voraussichtlichen Fahrgebiet ab. 

Petroleum Heizung an Bord

Traditionalisten greifen zur Petroleum Heizung für Boote. Diese hat sich seit Jahrhunderten bewährt, zählt allerdings nicht zu den kostengünstigsten Möglichkeiten für eine Heizung an Bord, da das Petroleum an Land meist teuer erkauft werden muss. Aus diesem Grund ist eine sparsame Petroleum-Heizung für Boote zu empfehlen, die für ein paar Stunden in der Kabine wohlige Wärme verbreitet. Der Vorteil einer tragbaren Petroleum Heizung ist, dass sie auch in der Garage oder beim Campen verwendet werden kann. 

Achtung: Zur sicheren Anwendung sollte diese Heizung für Boote nur in belüfteten Räumen verwendet werden und mit einer Flammlöschfunktion ausgestattet sein. 

Diesel Heizung für Boote und Yachten

Im Gegensatz zur Petroleum Heizung ist die Diesel Heizung für Boote um einiges effektiver und kann hervorragend an den individuellen Bedarf angepasst werden. Sie ist in vielen verschiedenen Größen erhältlich und kommt sogar in arktischen Gefilden zum Einsatz. sEin schlagender Vorteil der Diesel Heizung an Bord ist, dass sich ein Dieseltank meist bereits an Bord befindet und Diesel in allen Häfen leicht zu bekommen ist. Ein Dieselofen kann außerdem Monate in Betrieb sein, muss weder beaufsichtigt noch gewartet werden und kann nicht nur als Heizung für Boote, sondern auch als Kochstelle verwendet oder an die Warmwasserheizung angeschlossen werden. Der Dieseltank muss allerdings groß genug sein, um auch den Brennstoff für die Heizung zu fassen bzw. mit einer Filteranlage versehen sein, um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten. Die Webasto Dieselheizungen Air Top oder die Aeroheat Dieselheizungen CLASSIC KIT und MARINE KIT gehören auf diesem Gebiet zu den führenden Produkten. 

An Deck: Gas-Heizstrahler für Boote

Für moderate Temperaturen und den Einsatz im Freien eignet sich ein gasbetriebener Heizstrahler als Heizung an Bord. Die Geruchsbelästigung hält sich in Grenzen und ist etwa mit der eines Gaskochers zu vergleichen. Aus Sicherheitsgründen sollte darauf geachtet werden, dass sich der Heizstrahler automatisch abschaltet wenn er umkippt, wenn die Flamme ausgeht oder wenn nicht ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Der Heizstrahler sollte auch nicht unbeaufsichtigt in Betrieb gelassen werden. Gaskartuschen sind preiswert und an Land leicht erhältlich. Ein Gaschecker und Füllstand-Anzeiger sind praktische Zusatzinvestitionen für die Gas-Heizstrahler.

Elektro-Heizung

Heizungen an Bord, die mit Strom betrieben werden, arbeiten in den meisten Fällen einwandfrei, können ohne Aufsicht in Betrieb gelassen werden und verteilen die Wärme im Regelfall wunderbar über die gesamte Yacht, wenn sie als zentrale Elektro-Heizung an Bord fungieren. Die Bedienung erfolgt ganz einfach per Knopfdruck. Standheizungen, wie der Keramikheizer von Tristar, sind noch dazu relativ günstig in der Anschaffung, benötigen jedoch ein hohes Maß an Wartung und sind störungsanfälliger als zum Beispiel eine Heizung für Boote mit Diesel. Ebenso muss bedacht werden, dass man für eine adäquate Heizung an Bord auf Landstrom angewiesen ist.