Bordelektrik

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Bordelektrik

Bordelektrik & Bootsbeleuchtung

Auf allen Gewässern gelten internationale Normen für Wechsel- und Gleichstrom. Daher sind zahlreiche Vorschriften bei der Ausstattung eines Bootes mit der passenden Bootselektrik zu beachten. Werden nicht alle Vorgaben erfüllt, so kann es Probleme mit der Versicherung geben. Auch die Vergabe des wichtigen CE-Gütezeichens für das Boot kann gefährdet sein. Die Beleuchtung an Bord ist von besonderer Bedeutung, denn in der Nacht müssen sich alle Mitglieder der Crew auch bei bewölktem Himmel zurecht finden. Die gesamte Bootselektrik muss zu 100 % vor Witterungsumständen und der hohen Luftfeuchtigkeit in warmen Regionen geschützt sein. Auch die in diesen Tagen aggressive UV-Bestrahlung durch das Ozonloch kann eine Gefahr für die Funktionstüchtigkeit der Bordelektrik sein. Ohne Bootsbeleuchtung würden andere Schiffe das eigene Boot bei Nacht und Nebel nicht wahrnehmen. Mit sinnvollen Mitteln gilt es die Beleuchtung an Bord vor jedem Kurzschluss zu schützen.

Sicherstellen der Bootselektrik

Weder Funkgerät noch Motor funktionieren bei Ausfall der Bordelektrik. Da auf den meisten Schiffen das Bordnetz auf der Basis von 12 Volt im Zusammenspiel mit einem Wechselrichter läuft, sollte mehr als eine hochwertige Batterie an Bord zur Verfügung stehen. Erhältlich sind sowohl AGM-Batterien als auch Modelle, die mit Bleisäure ausgestattet sind. Auch Solarmodule können Strom für die Bootselektrik erzeugen, solange die Sonne scheint. Sehr umweltbewusst sind die Windgeneratoren, die für eine annähernd 100prozentige Unabhängigkeit sorgen. Fast alle Schiffe verfügen ähnlich der Wohnmobile über einen Landanschluss. Sollten Batterie, Sonne und Wind gleichzeitig ausfallen und die Küste noch einige Hundert Meter entfernt liegen, so sind Notfall Warnblinkleuchte und Funk-Handsender die Rettung. Rasch ist an Land wieder für die einwandfrei funktionierende Bootselektrik gesorgt.

Das 12/ 24 Volt Stromnetz an Bord

Sowohl ein Sinus Wechselrichter als auch ein sinusähnlicher Wechselrichter wandeln den Strom aus den Batterien, in denen Gleichstrom herrscht, effektiv in eine 230 V Wechselstromspannung um. Alle Kaffeemaschinen, Laptops und Handys können so mit der Batterie der Bordelektrik im Handumdrehen wieder aufgeladen werden. Auch die Bootsbeleuchtung läuft im Stromnetz der Batterien. Denn die Beleuchtung an Bord geht im Rahmen der Stromversorgung fast allen anderen Geräten vor.

Verschiedene Möglichkeiten der Stromgewinnung an Bord

Sonne und Wind können mit Hilfe moderner Solarmodule und Windgeneratoren jede Batterie ersetzen. Die Bordelektrik wird so völlig autonom. Auch die Beleuchtung an Bord kann in der Nacht mit Wind betrieben werden. Bei Windstille und dunklem Himmel kann nur eine Batterie für die Bordelektrik sorgen. Viele Schiffe nutzen im Hafen ihren Landanschluss, um die Batterien aufzuladen und alle anderen Geräte zu nutzen. So wird auch bei eingeschalteter Beleuchtung an Bord wertvoller konservierter Strom für den Törn gespart.

Beleuchtung an Bord – Innen und Außen

Die gesamte Bootsbeleuchtung funktioniert auf See in der Regel mit Hilfe der Bootselektrik. Doch es gibt zahlreiche Methoden, diese Bootsbeleuchtung mit bewährten und modernen Mitteln auch ohne Strom einzusetzen. Petroleumlampen wie die Petromax Laternen und die Petroleum Wandleuchten oder Taschenlampen, die mit kleinen Batterien gespeist werden, können ein perfekter Ersatz sein. Unter Deck sparen Halogen und LED Lichtquellen Strom. Im Notfall helfen als Bootsbeleuchtung Suchscheinwerfer, Handscheinwerfer, Taschenlampen und Positionslaternen, die mit einzelnen Batterien ausgestattet sind.